Letzte veröffenzliche Tourenberichte

Herbstwanderung im Engadin – 29.10.23

Wie jedes Jahr haben wir auch im 2023 wieder eine Herbstwanderung geplant. Da jedoch Ende Sommer keine Teilnehmer für die Wanderung im Engadin gefunden werden konnten und auch die Herbstwanderung scheinbar zu einem ungünstigen Zeitpunkt stattfand, entschieden wir uns diese zwei Touren zu vereinigen. 

An einem schönen Herbsttag, als die Farben der Blätter in den Wäldern zu leuchten begannen, fuhren wir los in Richtung Engadin. Nach Chur verliess uns auch der warme Föhn, welcher einen grossen Teil des schlechten Wetters vertrieben hatte.

Noch in Erinnerung an die Tour «Schlitteln im Bergün» vertieft, führen wir an Prada-Bergün vorbei den Albulapass hinauf und hinunter ins Engadin. Dieses begrüsste uns mit den vielen Lärchen, welche sich in allen Farben von Gelb bis zu Orange zeigte. Leichter Nebel hing über den Bergspitzen und vervollständigte die herbstliche Landschaft.

Durch St. Moritz vorbei fuhren wir weiter bis zum Silvaplanersee, wo wir im Auto unseren zMittag assen.

Die Wanderung startete anschliessend einen See weiter hinten, beim sogenannten Silsersee. Über ca. 5km hinweg konnten wird dem See folgen, umgeben vom Gelb der Lärchen. Gut eingepackt schützten wir uns gegen die herbstliche Bise, welche über den See zu uns hinüberwehte. Stetig wechselnd wanderten wir mal hinauf, mal hinunter bis wir schlussendlich am Ende des Sees in Sils ankamen, von wo wir uns anschliessend wieder auf den Rückweg zum Auto machten. 

Über den Julierpass fuhren wir anschliessend wieder zurück in Richtung Rheintal und genossen dabei noch einmal die herbstlichen Farben. 


03-09-2023 – Tourenbericht Ferien Arco 

Am Sonntag den 03. Sep. ging es nach langer Planung endlich los: die Sommerferien in Arco mit dem Kletter- und Bergsportverein mon vad. Wir trafen uns in Sargans und fuhren anschliessend über Davos, hinauf auf den Flüela Pass. Die gute Aussicht geniessend ging es weiter über den Ofenpass nach Italien, hinaus aus den vertrauten Bergen und in das malerische Tal in dem sich auch Arco befindet, angrenzend an den grossen Gardasee.

Im Campingplatz angekommen richteten wir uns gemütlich ein und beendeten den Abend mit einem Kartenspiel. 
Der nächste Tag war bereits vollgepackt mit verschiedenen Erledigungen, die wir zu tätigen hatten. Darunter auch der Essenseinkauf für die Woche. Am Nachmittag bot sich uns noch ein wenig Zeit, um die erste Mehrseillängentour anzustreben. Schnell bemerkten wir jedoch, dass unser Kletterführer bereits etwas alt war. Wir kehrten deshalb zurück nach Arco und versorgten uns mit einem neuen, sodass wir am folgenden Tag voll durchstarten können würden.

Gesagt, getan und wir stiegen in unsere erste Mehrsseillängentour in Arco ein. Über mehrere spannende und teils anspruchsvolle Verschneidungen, begleitet von einer tollen Aussicht und der Kompanie zweier Deutscher, gelangten wir am obersten Stand an. Über ein schmales, stark verwachsenes Felsband querten wir nach rechts zum Klettersteig, auf dem wir uns anschliessend wieder auf den Weg zurück zum Camping machten.

Auch der nächste Tag versprach gutes Wetter, welches wir nutzten, um eine kleine Tour, versteckt in den Bergen zu geniessen. Nach einer kurzen Autofahrt und der alltäglichen Verwirrung, wo sich der Klettergarten nun befindet, standen wir wieder unter 4 Seillängen spektakulärem Fels mit einer noch schöneren Aussicht als am Tag zuvor. Auch der Abstieg präsentierte sich als gut begehbarer Pfad, dem wir nach unten bis zur Strasse folgen konnten.

Den Nachmittag verbrachten wir am Fluss, der zum Gardasee führt, spielten Netzball und standen auf unserer wackeligen Slackline. Mit einem heissen Bad im Jacuzzi des Campingplatzes oder einer feinen, eiskalten Eiscreme in Arco beendeten wir den Tag.

Der nächste Tag startete früh, als wir uns noch im Schatten auf machten für einer weitere 6 Seillängen lange Tour. Bereits in der zweiten Seillänge begrüsste uns jedoch die Sonne und strahlte bald stark auf uns nieder. Stark angeschlagen von der teils anspruchsvollen Kletterei und dem Umstand, dass wir uns wie in einem Backofen gefangen fühlten, starteten wir den beschwerlichen Weg nach unten, der uns über Felsbänder, ausgesetzte Stellen und Abseilpisten nach unten führen sollte. Eine grosse Pizza am Abend in Arco sollte unsere Anstrengung belohnen.

Für den nächsten und gleichzeitig letzten Tag unserer Ferien waren wir uns einig es etwas entspannter anzugehen. Es wurde eine einfache, plattige Mehrseillängentour direkt am Gardasee ausgewählt. Dort angekommen war uns jedoch nicht nach einer solchen Tour, weshalb wir uns kurzzeitig entschlossen einen Speedwettkampf in einer der Routen durchzuführen. Mit brennenden Beinen und stechender Lunge schlossen wir auch diesen Tag des Kletterns ab. Oder doch nicht? Ein kurzer Gang um den Klettergarten enthüllte eine senkrechte Wand, direkt über dem Wasser! Nach einer schnellen Inspektion der potenziellen Landezone im Wasser, bei der überprüft wurde, ob das Wasser tief genug für einen hohen Sturz sein wird, begannen wir mit der Badehose bestückt unsere ersten Traversen an dieser Wand. Es war das erste Mal Deep Water Soloing für uns alle! Mit nassen Schuhen im Gepäck beendeten wir am Abend dann zum zweiten Mal unseren Klettertag und kehrten in den Camping zurück für einen abschliessenden Grillabend.

Schnell gepackt war unser Material, das Zelt abgebaut und die Fahrräder aufgeladen, als wir uns am nächsten Tag morgens wieder auf den Weg zurück in die Schweiz und das Liechtenstein begaben.


Sportfest Balzers 2023

Der Verein monvad war mit dem Workshop „Slacklinen“, dem Spiel ohne Grenzen Posten „Boulermemory“ und zwei Teams am Sportfest vertreten. Beim Spiel ohne Grenzen gibt es verschiedene Posten von Balzner Vereinen, welche alle unterschiedliche, auf ihre Sportart angepasste Spiele anbieten, wobei Ausdauer, Geschicklichkeit und Würfelglück zentral waren. Das Ziel ist dabei, dass jedes Team von vier Gruppenmitglieder alle Posten durchläuft und so viel wie mögliche wertvolle Punkte sammelt. Dieses Jahr starteten wir mit zwei Gruppen bei sehr schönem, sonnigem Wetter. Beide Gruppe gaben Alles und waren nicht zu stoppen. Dies zahlte sich aus, da die eine Gruppe als Sieger vom Spiel ohne Grenzen hervorgingen. Nach der Siegerehrung liessen wir den Abend gemütlich ausklingen.


Schaukeln

Die Tour «Wandern im Engadin» nahm eine spezielle Kehrtwende, als der allgemeine Wunsch der Teilnehmenden aufkam stattdessen klettern zu gehen. Kurzerhand wurde entschlossen die Tour durch ein Klettertraining in der Brochenen Burg zu ersetzen.
Wir trafen uns deshalb am Abend bei sinkenden Temperaturen in Gretschins und machten uns anschliessend auf den Weg zum Klettergarten.
Damit es aber nicht ein einfaches Klettertraining wird, haben wir zuvor geplant eine Schaukel zu bauen, die einem am höchsten Punkt gute 10m über den Boden schweben lässt.

Nach einigen Versuchen stand die Schaukel anschliessend und durfte von jedem ausgiebig getestet werden. Es fühlt sich doch manchmal gut an kindliche Erinnerungen wieder aufleben zu lassen.

Bei Dunkelheit Einbruch waren wird dann leider gezwungen unseren Weg zurück anzutreten.


Slacklinen an der Simmi

Kurz nach dem Mittag trafen wir uns bei bewölktem Himmel und ca. 23 Grad bei der Simmi in Gams. Wir begannen sogleich mit dem Aufbauen der Slacklines von unterschiedlicher Höhe, Länge und Gespanntheit zwischen Bäumen auf der Wiese direkt neben der Simmi.

Das Ziel aber war es, eine Slackline zwischen den zwei Ufern über die Simmi aufzuspannen, um eine Waterline zu kreieren. Da wir dieses Jahr jedoch die übliche Slackline nicht dabei hatten, versuchten wir es mit einer anderen Slackline, welche zu unserem grossen Bedauern jedoch zu kurz war. Somit konnten wir unser Vorhaben einer Waterline nicht umsetzen. Dennoch liessen wir uns nicht demotivieren und übten fleissig auf den anderen Slacklines, worauf wie einige Erfolge verbuchen konnten. Obwohl das Wetter weniger einladend war, kühlten sich doch noch zwei aus der Gruppe in der Simmi ab.

Als wir anschliessend mit dem Grillieren begannen, verzogen sich die Wolken und wir konnten unser Abendessen in Sonnenschein geniessen. Nach dem Essen versuchten wir noch unsere letzten Meter auf der Slackline zu laufen und bauten anschliessend alles wieder ab.

Auf ungewohntem Terrain

Am 7.Mai 23 gesellten sich 7 Kletterer und einige Freunde in Zug mit weiteren ca. 5300 Läufern für den Wings for live world run zusammen. Petrus war uns gut gesinnt, das angedrohte Gewitter verflog bei der Anreise so dass wir bei schönem, trockenen und fast zu warmen Wetter punkt 13:00 starten durften. Die Einreihung im Feld war schnell gemacht, einige zogen davon und einige fielen zurück. Die Legende besagt, dass sogar ungeplante Pit Stops eingeleitet wurden. Der Schreiber von diesem Bericht weiss das nur vom Höhrensagen 😉😃😂
Schlussendlich fand jeder das Ziel oder besser gesagt, das Ziel fand den Läufer.
Müde, erschöpft und auch glücklich sitzen wir nun im Bus retour nach Liechtenstein.

Wie schon Paulchen Panter sagte : Heute ist nicht alle Tage; ich komm wieder, keine Frage.

Vielen Dank den Organisatoren von WFL für die Organisation von diesem Lauf.
Und den Lauf machen wir ja nicht nur für uns sondern „for those who can’t….“


Mehrseillängentourt Annagrethli – 22.04.2023

Mit nur wenigen Wolken am Himmel und einer stark reduzierten Gruppe, fuhren wir früh am Morgen vom Hauptsitz los, in Richtung Sargans. Über eine Kiesstrasse gelangten wir schliesslich zu einem kleinen Parkplatz, wo wir unser Fahrzeug abstellen konnten. Vollbepackt mit Ausrüstung, begannen wird mit dem Zustieg, der eine gute Stunde dauern wird, vorbei an kleinen Holzerhütte, stets begleitet von einer wunderbaren Aussicht auf das Rheintal in Richtung Bündernerland. Der Kiesweg wurde schliesslich schmaler und zog sich steil als kleiner Pfad über eine Geröllhalde weiter bis zum ersten etwas schwierigeren Teil der Tour, einem steilen grasüberwachsenen Hang, der trittsichere Beine oder das Gehen am gestreckten Seil fordert.

Langsam tasteten wir uns über die zum Teil noch rutschigen Stellen weiter nach oben, stets im Hinterkopf behaltend, dass der Hang an einer Felswand endet, über die man nicht herrunterrutschen sollte. Das getrocknete Gras, das den schmalen Trampelpfad bedeckte erschwerte das Weiterkommen zusätzlich.

Schlussendlich gelangten wir über ein kleines Couloir zum Start der Mehrseillängentour. Dafür mussten wir unser Seil auf Grund der Nässe kurz an einem Baum befestigen, um so ein sicheres Weiterkommen zu garantieren.

Die Kletterei präsentierte sich als sehr einfach, bei trockenem, kalten Fels, mit ein wenig Wind und einer wunderbaren Aussicht. Über drei Seillängen stiegen wird bis auf den Spitz des Annagretli hoch und bewunderten anschliessend die beinahe 360° Aussicht, die sich uns auf den Walensee, den Pizol, das Rheintal und den Gonzen bot.

Bald schon stiegen wir über die Abseilpiste wieder ab, zogen wieder die Wanderschuhe an und machten uns auf den Weg zurück zum Auto, bei um einiges besseren, trockenen Bedingungen, die auch die heikelsten Stellen stark erleichterten.


Schlittelausflug Bergün

Nach einer rasanten Anfahrt in das schön gelegene Bergün, hatten wir noch ein paar Minuten Zeit, um die Sonne am Bahnsteig zu geniessen. Voller Vorfreude stiegen wir dann in den Zug nach Preda und genossen während einer 15 minütigen Fahrt durch Kehrtunnels und Viadukte die spektakuläre Berglandschaft. Frisch ausgestattet mit Schlitten und dem Billett in der Tasche erkundeten wir anschliessend die sechs Kilometer lange Schlittelbahn nach Bergün. Aufgrund des unterschiedlichen Körpergewichts waren jedoch nicht immer alle gleich schnell unterwegs, weshalb wir ab und zu eine kleine Verschnaufpause einlegten. Zurück in Bergün entschieden wir uns, nach einem dringend benötigten Snack und einer entspannten Mittagspause, die Schlittelbahn ein weiteres Mal unsicher zu machen. Diese lag bereits grösstenteils im Schatten, wodurch der weiche Schnee zu gefrieren begann. Die Erkundungstour machte sich nun bezahlt, da wir bei diesen Bedingungen laut Tempomessung Geschwindigkeiten von knapp 40 km/h erreichten! Müde und zufrieden fuhren wir am späten Nachmittag wieder nach Hause und blickten auf einen lustigen und gelungenen Tag zurück.


Wochenende im Tessin

Eigentlich stand das Schlitteln am Wochenende auf dem Programm, da jedoch die Idee in den Raum geworfen wurde, das Wochenende im Tessin mit klettern zu verbringen und die Mehrheit fürs Tessin war, haben wir uns spontan umentschieden.

Somit startete unsere Tour früh am Samstagmorgen Richtung Tessin, ohne Zwischenfälle oder Umwege, sodass wir um zehn Uhr beim Klettergarten Ponte Brolla ankamen. Nach einem kurzen Auffrischen des Standbauens starteten wir sogleich mit den Mehrseilrouten. Das Wetter war perfekt für gemütliche Mehrseilrouten, die Sonne schien bei 19 Grad.

Dieser Sektor hatte vermehrt Plattenklettern, weshalb wir unsere Fusstechnik auspacken konnten. Auch war die Aussicht auf das Tal und die umliegenden Dörfer wunderschön. Nachdem wir am späteren Nachmittag die letzten Sonnenstrahlen ausgenutzt haben und es mit der fehlenden Wärme der Sonne langsam frisch wurde, machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Auto und anschliessend zur Übernachtungsstelle, bei welcher wir dankbarerweise im Ferienhaus von einer Familie vom Verein übernachten durften.

Den Abend verbrachten wir mit Munchkin-Spielen, bevor sich zwei wieder zurück auf den Nachhauseweg nach Liechtenstein machten.

Somit waren wir am nächsten Morgen nur noch fünf. Da es laut der Prognose am Sonntag nur 10 Grad hatte, verfolgten wir keinen frühen Start. Nach einer Runde Munchkin machten wir uns jedoch wieder auf den Weg zum Klettergarten. Diesmal in einen anderen Sektor, bei welchen nicht nur die Fusstechnik gebraucht wurde, da es keine Platten mehr waren. Obwohl es diesmal nicht so warm war, konnten wir doch die Mehrseilrouten bei Sonnenschein geniessen und gingen am Nachmittag zufrieden wieder zurück zum Ferienhaus. Nach kurzem Aufräumen machten wir uns auch schon wieder auf den Nachhauseweg.


Herbstliche Wanderung zu den Wasserfällen Batöni

Um halb elf startete unsere herbstliche Tour mit dem Auto in Balzers, respektive Trübbach. Wir fuhren Richtung Mels bis ins Weisstannental entlang einer kurvigen Strasse, bis wir die Ortschaft Weisstannen erreichten.

Los gehts!

Von da aus begann unsere kleine Wanderung zu Fuss. Wir folgten dem Wanderweg, welcher zu Beginn Abschnitte mit stärkerer Steigung in einem entlaubten Wald beinhaltete. Nach zwei Drittel des Weges kamen wir jedoch auf eine offene Wiese, bei welcher der Weg weniger steil hinaufging und der uns direkt zu der Hängebrücke Batöni führte. Bei dieser assen wir unser Mittagessen und nahmen schlussendlich das letzte Stück bis zum Wasserfall in Angriff. Dabei überquerten wir zwei kleine Flüsse, bis wir schlussendlich den Fuss des Wasserfalls erreicht haben. Da wir aufgrund des Wassers natürlich schnell feuchte Kleider bekamen, machten wir uns sogleich wieder auf den Rückweg, wobei wir einen kleinen Umweg nahmen, welcher uns über die Hängebrücke führte und dann wieder auf denselben Weg, dem wir bereits beim Aufstieg gefolgt sind.

Das Wetter war den ganzen Tag spätsommerhaft mit etwa 20 Grad, was für die Tour gerade ideal war. Nach insgesamt vier Stunden, erreichten wir wieder unser Auto. Die Tour rundeten wir schlussendlich gemütlich mit einer Glace ab


Eine Woche in Finale Ligure

Am Sonntag 17.07.2021 starteten wir von Balzers aus unsere Reise nach Italien. Los ging es über den San Bernardino, durch das Tessin, über die Grenze, quer durch die Po-Ebene und schliesslich in die gebirgige Landschaft von Finale Ligure hinein. Über eine verschlungene Strasse gelangten wir in ein Tal hinunter, in welchem sich unserer Campingplatz in Calvisio befand. Nach einem kurzen Einchecken und von der vorherrschenden Hitze gezeichnet, machten wir den kurzen Spaziergang zum Meer, um uns abzukühlen.

Am Montag war es dann aber höchste Zeit Felsen zu berühren. Da sich jedoch noch niemand in Finale Ligure auskannte, mussten wir zuerst einen Kletterführer besorgen. Einen solchen fanden wir in Finalborgo, das nur 10 min mit dem Auto von Clavisio entfernt liegt. Diese kleine verwinkelte Altstadt würden wir aber noch einmal besuchen müssen!

Weiter ging es nun jedoch wieder in die Berge hinein. Über eine Bergstrasse gelangten wir in ein kleines Dorf, von welchem aus wir die herrliche Aussicht auf das Meer geniessen konnten. Von dieser möglicherweise zu stark abgelenkt, irrten wir im Wald hin und her, bis wir schliesslich erkannten, dass wir eine falsche Abzweigung genommen hatten. Nun auf dem richtigen Pfad erreichten wir den Klettergarten ziemlich schnell.

Da der erste Sektor jedoch sehr gut besucht war, gingen wir zum Sektor daneben, wo uns einsamer Felsen erwartete. Nach ein bis zwei langen und entspannten Routen, hatte uns die Hitze trotzdem stark ermüdet und da wir noch eine ganze Woche voller klettern vor uns hatten, packten wir unsere Sachen zusammen und liefen zum Auto zurück, diesmal ohne weitere ungeplante Umwege. Natürlich stand auch an diesem Abend eine Abkühlung im Meer auf dem Programm.

Um der Hitze ein wenig ausweichen zu können beschlossen wir, am Dienstag sehr früh aufzustehen (was sich als sehr weise herausstellte). Diesmal führte uns eine kleine etwas verwachsene Strasse auf einen Hügel hinauf, der wie so oft von einem kleinen Dorf bedeckt wird. Noch ohne Navigationsschwierigkeiten gelangten wir zum Parkplatz, der uns vom Kletterführer vorgegeben wurde. Nach einer kurzen Besprechung, wo der Klettergarten sein könnte, starteten wir die Suche nach diesem. Wir gingen dabei an einem alten Steinbruch vorbei und hinab in ein schmales Tal, das an der Spitze von Terrassen mit Gemüse und sonstigen Früchten bestückt war, nur um auf der gegenüberliegenden Seite wieder steil aufsteigen zu können. Schliesslich gelangten wir jedoch über einen abenteuerlichen Pfad zum Klettergarten, wo wir uns bis zum Mittag mit klettern vergnügen konnten.

Als die Sonne und zu erreichen drohten, packten wir unsere Sachen zusammen und fragten noch kurz einen der lokalen Bergführer nach einem einfacheren Weg zurück. Scheinbar hätte es einen kürzeren und weniger anstrengenden Weg zum Parkplatz gegeben. Deshalb querten wir nun an der Felswand entlang in einen Wald hinein und verirrten uns natürlich fast. Dank Google Maps und einigen hohen Felsen, die über die Bäume ragten (und dem Umstand, dass wir Kletterer sind), fanden wir auch hier wieder den Weg zurück zum Auto. Einen Hacken gab es jedoch. Wir waren in einem Dorf zu weit vorne angelangt, weshalb sich die Gruppe nun spaltete und die einen das Auto holen gingen, während die anderen sich bereits ein wenig ausruhen konnten. Natürlich durfte die Abkühlung am Abend nun nicht mehr fehlen.

Für den Mittwoch hatten wir etwas sehr spezielles geplant, nämlich klettern in der Grotta dell’Edera. Ausgiebig ausgeschlafen (die Grotta würde den ganzen Tag im Schatten liegen) fuhren wir los, einen Hügel hinauf und in ein (wer hätte es gedacht?) kleines Dorf hinein. Von dort aus zu Fuss in das Tal hinein und den Hang hinauf. Diesmal jedoch ohne ein einziges Mal in die falsche Richtung zu gehen! Nach einem anstrengenden und sehr heissen Aufstieg gelangten wir zu einer dunklen Höhle, dem Eingang zur Grotta dell’Edera.

Mit Lampen auf den Kletterhelmen kletterten wir die Felsbrocken innerhalb der Höhle hinauf, bis wir zu einem schmalen Durchgang gelangten, der weniger als einen halben Meter Durchmesser hatte. Durch diesen quetschten wir uns hindurch und beim Anblick der sich uns nun bot, rissen wir die Augen auf. Eine riesige Grotte, mit speziellen Felsformationen und einer riesigen Öffnung, die den blauen Himmel zeigte. Es schien als wären wir auf Pandora gelandet.

Natürlich wollten wir nun eine der vielen Routen besteigen, da jedoch alle mit einem 6. oder 7. französischen Klettergrad bewertet waren, suchten wir uns die zwei einfachsten aus. Die erste dieser beiden Routen war die stärker ausgesetztere, mit glasigen Tritten und rutschigen Griffen (es war trotz dem Schatten sehr warm), aber trotzdem eine sehr lohnende Route, da sie einen genialen Rundblick auf die Grotte ermöglichte. Die zweite Route setzte sich aus vielen scharfen Fingerlöchern zusammen, die zwar unsere Haut ruinierte, jedoch trotz den heissen Temperaturen gute Reibung versprach. Dank einer kleinen Notiz anderer Kletterer wussten wir auch, dass der erste Bolt lose war und konnten diesen zum Glück umklettern. Ein wirklich lohnende Route!

Mit müden Fingern und schmerzenden Zehen machten wir uns schliesslich an den Abstieg, zurück durch die Höhle, zum Auto, zum Campingplatz und ab ins Meer.

Für den nächsten Tag wollten wir nun jedoch eine andere Taktik im Kampf gegen die Hitze verwenden. Wir verbrachten den Morgen und Nachmittag im Schatten, wo wir Trockenübungen zum Seilhandling beim Klettern von Mehrseillängenrouten, inklusive Abseilen durchführten. Am Abend fuhren wir los, mit dem Ziel einen den Klettergärten zu besuchen, den wir von unserem Campingplatz aus sehen konnten und uns bereits die ganze Woche zu sich locken versuchte. Durch ein kleines Dorf hindurch gelangten wir mit dem Auto auf eine, wie sie im Kletterführer beschrieben wurde, «Staubstrasse». Was für Italiener scheinbar eine enge Kiesstrasse mit Schlaglöchern und dichtem herabhängenden Gestrüpp bedeutet. Durchgeschüttelt parkierten wir das Auto und gelangten zu Fuss zu einer Kreuzung mit drei Pfaden. Natürlich gingen die Meinungen, welchen wir nehmen sollten, auseinander. Und wie immer war jeder für einen anderen Weg =). Deshalb probierten wir den ersten Weg aus, welcher sich als eine Sackgasse entpuppte und entschieden uns dann natürlich auch gegen den schönen Wanderweg, der uns auch zum Klettergarten geführt hätte, sondern stachen direkt über ein steiles ausgetrocknetes Bachbett nach oben.

Schweissgebadet und von den vielen Ästen gepeitscht, oben angekommen, stiegen wir relativ schnell in die Routen ein. Die Zeit drängte ein wenig, da wir noch vor Einbruch der Dunkelheit wieder unten sein wollten. Es reichte jedoch aus, dass jeder eine Route klettern konnte und dabei sehr schnell müde wurde. Wir entschieden uns anschliessend dazu an der Felswand entlang nach vorne zu queren, von wo aus wir einen wunderschönen Ausblick auf das Tal hatten, in dem der Campingplatz lag und auch das Meer bis zum Horizont betrachten konnten. Zusammen mit dem Abendrot ergab sich eine wunderschöne Aussicht.
Wir erreichten das Auto zum perfekten Zeitpunkt, als es langsam dunkel wurde.

Der Freitag sollte nun ein Ruhetag sein. Von der Hitze und der körperlichen Anstrengung zerstört, war er sehr verdient. Wir verbrachten ihn grösstenteils auf dem Campingplatz und am Strand, wo wir Brettspiele spielten und das kalte Wasser genossen.

Am Samstag entschieden wir uns für einen kleinen Klettergarten, der besonders dank seiner schönen Aussicht auf das Meer beliebt ist. Er diente auch wunderbar als Ort, um ein kurzes Sturztraining durchzuführen, dessen Ziel es war den Kletterer so dynamisch und sicher wie möglich aufzufangen. Schliesslich war dieser letzte Tag und auch der letzte Tauchgang im Meer vorbei.

Sonntags packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren wieder los, zurück Richtung Heimat. Und da ein paar von uns das Gefühl hatten, sich während der Woche noch nicht genug oft verirrt zu haben, holten sie dies mit dem Auto auf der Heimfahrt nach.


Slacklinen an der Simmi – 09.07.2022

Nur nicht die Balance verlieren

An einem schönen Samstagmittag trafen wir uns in Gams an der Simmi. Bei noch etwas frischen Temperaturen begannen wir die Slacklines aufzubauen und unsere ersten Aufwärmläufe durchzuführen. Währenddessen wurde das Feuer im Grill angezündet und das Mittagessen vorbereitet.

Nach einer warmen Mahlzeit wagten wir uns nun auch an die Slackline, die wir über das Wasser gespannt hatten. Obwohl das kalte Wasser Ansporn genug hätte sein sollen, landeten wir doch nur allzu oft darin. Ziemlich durchgefroren wärmten wir uns anschliessend in der Sonne wieder auf und danach wollten wir das Wasser so gut es geht meiden, weshalb wir beschlossen auf dem Trockenen weiter zu üben.

Als die Füsse langsam schwer wurden, bauten wir die Slacklines zufrieden wieder ab und beendeten damit unsere kleine Tour.


„Wings for Life – World Run“ vom 8. Mai 2022

Der „Wings for Life- World Run“ ist ein Charitylauf, dessen gesamte Einnahmen in die Rückenmarksforschung gehen. Da dies für einen guten Zweck ist, haben wir uns dieses Jahr als Bergsportverein wieder dazu entschieden, teilzunehmen.

Dieses Jahr wurde ein AppRun in Liechtenstein organisiert, bei welchem wir gerne teilgenommen haben. Dabei sind wir gemeinsam mit einigen anderen App-Mitläufer/innen vom Schaan Sportplatz Parkplatz Richtung Süden losgerannt. Die Laufstrecke konnte jeder selber wählen, aber die generelle Strecke verlief über Felder zum Liechtensteinischen Gymnasium und neben einem Fluss wieder zurück zum Parkplatz. Dieses Jahr war das Wetter eher auf unserer Seite. Es hatte um die 15 Grad und war grösstenteils sonnig. Leider bewegten sich nur vereinzelt dankbare Wolken vor die Sonne.

Mit vollem Elan starteten wir um 13:00 Uhr somit gemeinsam mit dem „Wings for Life- World Run“. Nach und nach teilte sich unsere Gruppe auf und jede/r Teilnehmer/in lief in ihrem/seinem Tempo, bis der virtuelle „catcher-car“ uns schlussendlich eingeholt hat und unseren Lauf somit beendet war. Nachdem der catcher-car schlussendlich auch noch die letzte Teilnehmerin unseres Vereins eingeholt hat, trafen wir uns alle wieder ausgepowert beim Parkplatz in der Hoffnung, dass sich der Muskelkater in den kommenden Tagen nicht allzu stark bemerkbar machen wird.

Ein grosses Kompliment geht nochmals an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche sich an dieser guten Spende beteiligt haben und für all jene gerannt sind, welche es (noch) nicht können.


Mittlerspitz – 23.04.2022

Der Morgen versprach ideales Wetter für eine Wanderung, bedeckter Himmel, eine leichte Biese, mit Temperaturen um die 15 Grad. Nachdem wir alle fleissigen Teilnehmer aufgesammelt hatten, fuhren wir los und parkierten schliesslich beim Guscha Parkplatz auf der St. Luzisteig. Mit dem Lärm der Maschinengewehre und Granaten des Militärs im Rücken, das einen speziellen Anlass feierte, liefen wir los, in Richtung Guscha. Voller Elan erklommen wir die ersten 400 Höhenmeter und kamen relativ frisch bei der alten Walsersiedlung an.

Von hier ging es jedoch gleich weiter, mit dem Mittlerspitz vor Augen. Nach einem kurzen Check auf unsere digitale Karte, entschieden wir uns dann auch für den richtigen Weg und begannen den nun steilen Aufstieg durch einen dichten Nadelwald. Stets von einer wunderbaren Aussicht begleitet stiegen wir höher und pausierten schliesslich zwischen zwei alten Alphütten, um uns kurz zu stärken.


Der Pfad führte uns dann wieder hinein in den Wald und im Zickzack hinauf in Richtung Gipfel. Nachdem wir auch ein paar kleine «Schneefelder» überquert und für eine Weile auf gleicher Höhe noch weit unter dem Grat traversiert sind, begann das letzte steile Stück. Getrieben von der Aussicht auf einen feinen zMittag auf dem Gipel, brachten wir die letzten Krafreserven auf und standen schliesslich ganz oben.


Die Aussicht war gewaltig. Mit dem Falknis im Rücken und Balzers zu Füssen, konnte man zum einen durch das Rheintal in Richtung Österreich hinausblicken, zum anderen in Richtung Calanda und Sarganserland. Bald waren wir jedoch gezwungen das Gipfelkreuz wieder hinter uns zu lassen, für einen angenehmen zMittag war der Wind einfach zu stark. Wir fanden einen alten Eingang zu einem Bunker und machten es uns dort so gemütlich wie möglich, um etwas zu essen.

Ausblick auf Rheintal

Gegen den Wind ankämpfend traten wir schliesslich den Rückweg an. Diesmal folgten wir jedoch einem anderen Pfad, der uns sehr schnell sehr weit nach unten brachte. Zum Glück hatten wir uns beim Aufsteig für den etwas weniger steilen Pfad entschieden. So kamen wir schnell wieder in Guscha an und das letzte Stück bis zur Luzisteig verging wie im Flug.
Zurück im Auto seufzten alle auf, als wir uns wieder vollkommen in den Sitzen entspannten.


Tourenbericht – Boulderhalle Felsberg 27.03.2022

Noch vor dem Mittag kamen wir in Balzers zusammen und fuhren gemeinsam nach Chur zur Boulderhalle. Diese befand sich in einem alten Industriegebäude und bot deshalb eine gute Atmosphäre. Die Boulderwände waren in einer breiten Mischung von senkrechten bis fast waagerechten Wänden in allen möglichen Winkeln zu finden, mit Bouldern von ganz leicht bis unheimlich schwer.

Quadrel Boulder

Nach einer kurzen Aufwärmphase begannen wir in den Bouldern alles zu geben. Dank einer effizienten Lüftungsstrategie konnten die Temperaturen in der Halle trotz sehr schönem Wetter in einem angenehmen Bereich gehalten werden.
Nach vielen Versuchen, schmerzenden Händen und Zehen und ausgelaugten Muskeln, waren wir schliesslich zufrieden mit unserem Training und fuhren erschöpft aber zufrieden wieder nach Hause. Nachdem wir dabei zwei Staus ausgewichen waren, kamen wir auch bereits wieder in Balzers an.


Klettersteig Braunwald vom 26.09.2021

Früh am Morgen, um 6:30 Uhr, starteten wir mit dem Auto von Balzers und fuhren Richtung Linthal. Im Dorf Schwanden (kurz vor Linthal) bemerkten wir, dass das Auto ein schleifendes Geräusch macht und es übel riecht. Daraufhin hielten wir an und riefen den TCS an, welcher uns nach etwa einer halben Stunde zur Hilfe eilte. Glücklicherweise war nur die Klimaanlage kaputt, weshalb wir mit einer Stunde Verspätung unsere Tour weiterverfolgen konnten.

Verzögerung

Der restliche Weg zum Klettersteig verlief problemlos. In Linthal stiegen wir in die Standseilban, welche uns nach Braunwald brachte. Von dort aus liefen wir durch Braunwald, um mit der Gondelbahn nach Gumen fahren zu können, von wo aus wir noch ca. einen 30-minütigen Aufstieg hatten. Da wir wegen der Autopanne mindestens eine Stunde verspätet beim Klettersteig ankamen, waren bereits viele Kletterer vor Ort. 

Erfreulicherweise gab es bei der ersten Etappe zwei verschiedene Routen, welche beide zum Leiteregg führten. Wir benutzten die schwierigere Route, da dort kaum Menschen vorzufinden waren und es somit nicht zum Stau kam. Beim Klettersteig konnten wir mithilfe vom Felsen und von in den Felsen geschlagenen Eisen hochklettern. Dabei diente uns ein Drahtseil als Sicherung. In der ersten, schwierigeren Etappe, waren mehrheitlich unsere Arme gefragt.

Sicherungsseil

Auf dem Leiteregg angekommen, assen wir zu Mittag und machten uns sogleich auf den Weg Richtung Vorderer Eggstock. Daraufhin führte uns einen Grat zum Mittleren Eggstock, von wo aus uns der Klettersteig wieder nach unten führte. Beim Abstieg hatten wir eine Familie vor uns, wegen welcher wir mehrmals eine Pause einlegten. Am Fusse des Klettersteigs angekommen, legten wir nochmals eine kurze Pause ein, um unsere Klettersachen zu versorgen und machten uns an den finalen Abstieg zur Gondelbahn. Um etwa 16:00Uhr erreichten wir den Parkplatz Linthal, fuhren wieder ins Rheintal und kamen um 17:00Uhr in Balzers an.


Slacklinen an der Simmi vom 3. Juli 2021

Am Samstag, den 3. Juli 2021 trafen wir uns um 11 Uhr bei der Simmi in Gams. Zu Beginn spielte das Wetter mit nur wenigen Wolken und 25 Grad gut mit. Deshalb spannten wir als erstes die Slackline zwischen zwei Bäumen über der Simmi auf.

Bei den ersten, gescheiterten Laufversuchen merkten wir schnell, dass die Seile unserer Konstruktion zu viel Dehnung hatte, sodass die Slackline in der Mitte ins Wasser ragte. Daraufhin überdachten wir das Ganze nochmals und spannten die Line an dazu gedachten Hacken auf. Dies funktionierte prima.

Nur mussten wir nach einigen weiteren Versuchen bald damit aufhören, da die Simmi ein beliebter Badeort ist und unsere zum teils unkontrollierteren Abgänge ins Wasser dabei nicht geeignet waren. Somit sprangen wir noch von Erhöhungen in den Fluss, teils mit akrobatischen Einlagen.

Als uns der Hunger aus dem Wasser trieb, grillten wir gemeinsam und genossen das schöne Wetter. Während dem Essen vermehrten sich die Wolken, wodurch wir nach dem Grillen um ca. 16:00 Uhr das Ganze abbauten und langsam nach Hause gingen.


«Wings for Life – World Run» vom 9. Mai 2021

Der «Wings for Life – World Run» ist ein Charityrun, dessen gesamte Einnahmen der Rückenmarksforschung gespendet werden. Als Bergsportverein war die Motivation deshalb hoch für eine gute Sache ein paar Schweisstropfen zu vergiessen.

Unsere Teilnehmer/innen


Auf Grund der aktuellen Lage konnten die Laufevents, die überall auf der Erde verteilt stattfinden nicht ausgeführt werden, weshalb eine App von der Stiftung entwickelt wurde, die es einem erlaubt, sein eigenes Laufevent zu sich nach Hause zu holen.

Bereits im Voraus versprach uns der Wetterdienst einen schönen sonnigen und warmen Tag. Wir begaben uns also bereits ein paar Tage früher auf die Suche nach einer geeigneten Strecke, um nur so über die Kilometer hinweg fliegen zu können. Wir entschieden uns für einen Weg, der sich von der «Heuwiese» in Weite aus Richtung Sevelen streckt und auch wieder zum Startpunkt zurückführt.
Nachdem wir bereits im Voraus einen «Testrun» durchgeführt haben, waren wir am Sonntag dann bereit alles zu geben.

Wir versammelten uns um 12 Uhr beim Startpunkt, um kurz die Strecke gemeinsam durchzugehen und uns ein wenig für den Lauf aufzuwärmen. Die Motivation war gross, als uns die App dann um exakt 13 Uhr den Startschuss gab, um loszurennen.

Der erste Viertel der Strecke flog regelrecht unter den Füssen hindurch, bis uns schliesslich die Hitze traf und eine zusätzliche Challenge bot. Während die Sonne uns unterschiedlich stark zusetzte, zog sich die Gruppe langsam auseinander. Gerade zur rechten Zeit gelangten wir dann aber zum Glück zu einem kleinen Verpflegungsposten, der uns frische Getränke und etwas kleines zu essen anbot.

Verdiente Pause

Etwas gestärkt ging es also weiter, nun aber gegen den Wind, der uns eisern versuchte zurückzudrängen. Nach einer halben Stunde war aber die virtuelle Ziellinie (Catchercar) mit gesetzter Geschwindigkeit losgefahren. Der Catchercar war uns also dicht im Nacken, bis wir schliesslich zu unterschiedlichen Zeiten von ihm eingeholt wurden und der Lauf so für uns beendet war.

Für eine kleine Erfrischung und als Belohnung für die Anstrengung war dann aber schon der Verpflegungsposten wieder zur Stelle und ein kaltes Fussbad im Wald regenerierte unsere geschundenen Füsse etwas.

Nochmals ein riesiges Kompliment an alle, die am Charityrun teilgenommen haben, um für eine gute Sache zu spenden und um «to run for those who can’t» («zu rennen für jene, die es nicht können»).


Wanderung aufs «Wiesli» vom 1. Mai 2021

Nach langem hin und her entschieden wir uns nicht, wie im Vorfeld geplant, für das «Seilbahnbauen» in Vättis durchzuführen, sondern auf unseren Ausweichplan. Wieder einmal mussten wir wegen schlechtem Wetter umdisponieren und gingen nach «Wiesli» wandern. Als wir am Morgen zum Fenster rausschauten, hing dicker Nebel bis tief ins Tal hinunter. Davon liessen wir uns aber nicht aus der Ruhe bringen und wir entschieden uns die Tour trotzdem durchzuführen.

Um 9 Uhr ging es also mit dem Auto auf den Studnerberg los. Nach einer kurzen Autofahrt, die uns leider nicht aus dem Nebel herausführen konnte, parkierten wir das Auto und liefen los. Der Weg führte uns einen schmalen, steilen Pfad entlang immer weiter in den Nebel hinein. Bald schon gelangten wir auf eine kleine Anhöhe, von der aus uns der Weg über eine Wiese weiter in den Wald hinein führte. 

Wunderschöner vernebelter Wald

Von der mystischen Stimmung vertrieben begegneten wir niemandem sonst auf unserer kleinen Wanderung und genossen deshalb diese spezielle Stimmung umso mehr. Immer wieder schien die Sonne durch den Nebel hindurch dringen zu wollen, jedoch ohne Erfolg. Vom teils spektakulären Lichtspiel und den vielen bereits aufblühenden Blumen begleitet wanderten wir weiter und traten schliesslich aus dem Wald wieder hinaus, um das letzte kurze Stück zur Hütte in Angriff zu nehmen. 

Bald schon tauchte sie schemenhaft aus den weissen Schleiern hervor und begrüsste uns mit der Schweizer Flagge. Auf Grund von Corona war es leider nicht möglich ein heisses Getränk oder eine warme Mahlzeit im Warmen zu geniessen, dafür ruhten wir uns aber gründlich aus und schwelgten in alten Erinnerungen, die wir mit der Hütte verbanden. 

Kaum erkennbare Hütte

Für den Rückweg wählten wir dann aber eine andere Route aus, die uns über eine grosse Wiese und dann einen steilen Weg wieder nach unten führte. Schliesslich trafen wir dann auch schon wieder auf den Pfad, dem wir nach oben gefolgt waren und legten auf ihm die letzten Meter zum Auto zurück. Nachdem wir die Wanderschuhe erst gründlich vom Dreck und Schlamm frei geklopft hatten ging es auch schon wieder per Auto zurück ins Dorf.


Batöni & Chropfberg Ausflug vom 24 & 25 Oktober

Batöni:

Am Samstagmorgen um 10 Uhr fuhren wir von Balzers ins Weisstannental. Im Weisstannental folgten wir der kurvigen Bergstrasse bis zum Dorf Weisstannen, bei dem wir unser Auto parkierten und zu den Batöni Wasserfällen losliefen. 

Das Wetter war für diese Tour gerade perfekt, da uns die Sonne ab und zu begrüsste, es aber nicht zu warm oder kalt war und wir zu Beginn auch kurz in lichten Nebel tauchten. Zusammengefasst, es herrschte eine herrliche Herbststimmung. 

Wir folgten kiesigen Waldwegen und Wanderwegen, die uns durch bunte Laubwälder und über Lichtungen und Wiesen führten.  Nach ungefähr zwei Stunden kamen wir bei den Batöni-Wasserfällen an. Da wir zu diesem Zeitpunkt sehr grossen Hunger hatten, setzten wir uns zuerst auf einen grossen Stein unterhalb des Wasserfalls und assen. Nach dem Mittagessen stiegen wir natürlich noch die letzte Steigung hinauf zu den Wasserfällen, die kein richtiger Wanderpfad hat und über einen kleinen Fluss führte.

Insgesamt gibt es drei verschiedene Wasserfälle unterschiedlicher Grösse, jedoch begaben wir uns nur in die Nähe dieses einen Wasserfalls, des Grössten.

Danach ging es auch schon, nach einem kurzen Abstecher über eine Hängebrücke in der Nähe der Wasserfälle, den gleichen Weg zurück zum Auto und nach Hause. In Balzers angekommen gab es aber noch ein Glacé, bevor wir die Tour beendeten.

 Chropfberg:

Am Sonntag begannen wir den zweiten Teil unserer Tour. Wir hatten beschlossen den Klettergarten Chropfberg unsicher zu machen. Nach einer 30-minütigen Fahrt durch die wunderbare Herbstlandschaft und einer ebenso langen Wanderung über einen schmalen, verschlungenen Pfad gelangten wird zu unserem Ziel.

Das Wetter konnte nicht idealer für unser Klettervorhaben sein. Es war ein kalter Morgen mit einer Brise, welche uns den ganzen Tag begleitete. Am Klettergarten angekommen, wärmten wir uns auf und suchten uns unsere Kletterprojekte aus. Wir versuchten bis zum Mittag unser bestes, jedoch mussten wir feststellen, dass unsere ausgesuchten Projekte vielleicht etwas zu schwer waren.

Nach einem kleinen Mittagessen versuchten wir uns verstärkt wieder an unsere Projekte. Die Zeit verflog wie im Flug und mussten schlussendlich unsere Kletterversuche abbrechen. Leider konnte keiner sein Projekt abschliessen, dennoch konnten wir alle gute Fortschritte machen. Nach dem Zusammenpacken, gingen wir wieder auf den Weg zurück zum Auto, um noch vor der Dunkelheit Zuhause zu sein

Batöni

Chropfberg


Guschawanderung vom 26.09.2020

Mit einer kurzen Verzögerung, wegen einem Missverständnis betreffend dem Startpunkt, starteten wir am bewölkten, eher kühlen und frühen Samstagnachmittag unsere kleine Wanderung vom Guschaparkplatz aus.

Zuerst führte uns der kiesige und eher steile Weg, durch den Wald hinauf Richtung Norden. Dabei liefen wir an einem steinernem Torbogen und seinem Überwachungsturm vorbei und weiter über eine kurze Holzbrücke, unter der ein Fluss hindurchführt. Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir eine starke Rechtskurve, von der aus ein Waldpfad als Abkürzung zum Guschadorf hinaufführte. Diesem Pfad folgten wir bis ans Ende, an welchem wir wieder auf den Waldweg trafen, der uns hinaus aus dem Wald und nach einer letzten Steigung zum Guschadorf führte. Im Dorf angekommen, begaben wir uns in die Selbstbedienungsstube „Tanzsääli“ mit Tischen und Stühlen.

In dieser Stube assen und tranken wir und begannen mit dem spannenden und mitreissenden Munchkin-Spiel. Beim Munchkin öffneten wir Türen, hinter denen gefährliche Monster oder gemeine Flüche auf uns lauerten und gewannen Schätze, die uns im Kampf gegen die Monster und Flüche unterstützen und schützen sollten. Jedoch mussten wir nicht nur gegen die Monster hinter den Türen kämpfen, sondern auch gegen die Flüche und Erschwerungen der Monsterkämpfe durch die anderen Mitspieler.  Als wir mit und gegen viele Monster gekämpft und einige Flüche abbekommen oder pariert haben, begann die Kälte uns zu erobern, der auch eine Tasse Kaffee nichts mehr entgegenwirken konnte. Somit brachen wir vor Kälte zitternd (nicht vor Furcht vor den hinter den Türen lauernden Monster) wieder auf, nachdem die Siegerin alle nötigen Levels erklommen und somit das Spiel beendete hatte.

Beim Hinunterlaufen folgten wir wieder demselben Kiesweg, nur nahmen wir diesmal nicht mehr die Abkürzung, sondern folgten dem Waldweg bis nach unten zum Parkplatz.


Mehrseillängentour Annagrethli 19.09.2020

Bei tiefem Nebel trafen wir uns früh am Morgen in Balzers, um dann gemeinsam zum Startpunkt im Lauiwald zu fahren. Sobald wir die Grenze zur Schweiz überquert hatten lichtete sich der Nebel auch schon und die Sonne begrüsste uns fröhlich. Am Startpunkt trafen wir unseren Bergführer, der uns auf dieser Tour begleitet hat. Vollends motiviert nahmen wir den Zustieg in Angriff. Über eine Stunde folgten wir einer steilen, kiesigen Strasse bis zu einem Abzweiger, von dem aus ein schmaler Weg zum Fuss der Gonzenwand führte.

Von dort aus ging die Tour in zwei Dreiergruppen am kurzen Seil weiter. Wir überquerten eine ausgesetzte Wiese unter der Felswand hindurch in ein kleines Wäldchen und weiter über ein kleines Couloir mit vielen losen Steinen, einzig an den Gräsern fanden wir Halt.


Nach knapp zwei Stunden hatten wir dann die Felswand erreicht, von wo aus wir in zwei Seilschaften loskletterten. Nach drei Seillängen erreichten wir die Spitze der Felsformation und mit zunehmender Höhe wurde auch die Aussicht besser, sodass wir schliesslich eine fast 360 Grad Aussicht geniessen durften.


Das Mittagessen schmeckte in dieser Höhe natürlich besonders gut. Nachdem ein Gleitschirmflieger grüssend an uns vorbeigegleitet war und wir die zuvor gehisste Schweizer Fahne wieder heruntergenommen hatten, machten wir uns auf den Weg zurück nach unten, über die vom Bergführer eingerichtete Abseilpiste. Nach zweimaligem Abseilen standen wir dann auch schon unten am Fusse des Annagrethli.


Am kurzen Seil ging es über dieselbe Route und den gleichen Waldweg zurück zu den Autos. Mit schmerzenden Füssen und steifem Rücken vom Tragen der Seile kamen wir gut zu Hause an.

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